Egal, unter welcher Historie oder welchem Namen, die Sangiovese ist zum einen die wichtigste Rebsorte in der Toskana und die in Italien am meisten angebaute Rotwein Rebsorte. Sie ist die Grundlage für bekannte italienische Weine wie dem Brunello di Montalcino, dem Chianti, dem Vino Nobile di Montepulciano so wie vielen weiteren. In der Züchtung haben sich über die Jahrhunderte viele Versionen entwickelt, die sich aber leicht unterscheiden. Diese Züchtungsergebnisse kann man generell in die „grosso“, d.h. In diesem Fall großbeerig, und in die „piccolo“ kleinbeerige Sorten einteilen. Diese Einteilung hat aber in keinster etwas mit einer Qualitätsbeurteilung zu tun.
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Sangiovese-Weine
Beide Zuchtlinien bringen gehaltvolle Weine, die man eher als edel bezeichnen kann. Die kräftigsten und elegantesten Aromen erreicht die Sangiovese auf kalkhaltigem Boden, aber sie ist auch an andere Anbaubedingungen angepasst. Die typischen historischen Siedlungsgebiete der Etrusker, hier vollem die Toskana, sind die Heimat der Sangiovese. Dabei wird die Sangiovese Piccolo hauptsächlich für die Erzeugung der Chiantis verwendet, der zu 80 % aus Wein dieser Sorte bestehen muss. Aus den Beeren der Grosso Linie werden die toskanischen Spitzenweine erzeugt. Zu diesen gehören der Tignanello und der Brunello di Montalcino.Die Sangiovese Beeren reifen langsam und spät. Seit unzähligen Generationen findet ihre Lese jedes Jahr nach dem 29. September statt und diese kann sogar bis zur Mitte des Oktobers verschoben werden. So können die Beeren von der warmen Sonne im Herbst profitieren und sie reifen in guten Jahrgängen zu langlebigen und vollen Weinen heran. Die Spitzenweine haben zumeist eine dunkelrote Färbung und sind säure-, alkohol- und tanninreich. Eines dieser Spitzenprodukte kann man ohne Probleme für 20 Jahre oder länger in der Flasche lagern.















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