Die Rebsorte Portugieser
Vermutlich stammt die rote Rebsorte Portugieser, auch Blauer Portugieser genannt, aus Portugal. Von der Iberischen Halbinsel gelangte die Portugieser-Rebe dann nach Österreich, das geht zumindest aus Unterlagen der Gemeinde Gumpoldskirchen in Österreich hervor. Von Österreich aus breitete sich die Rebsorte Portugieser dann in die umliegenden Weinbauländer aus und gelangte im 19. Jahrhundert auch nach Deutschland.Es handelt sich um eine mittel bis spät reifende Sorte, die hohe Erträge liefert. Wein aus Portugieser ist meistens sehr hell in der Farbe und reinsortig ausgebaut für den baldigen Genuss gedacht. In einer Cuvée kann dies wiederum ganz anders aussehen. Geschmacklich bieten Rotweine aus Portugieser meistens viel Frucht und ein fein blumiges Bukett.
Weinbauländer
Ein Weinbauland ist ein Land, in dem Weinbau betrieben wird. So einfach scheint es auf den ersten Blick zu sein. Doch was verbirgt sich sonst hinter dem Begriff „Weinbauland“?Ein Weinbauland wie Deutschland, Frankreich oder Italien gliedert sich in verschiedenen Weinbauregionen, in denen verschiedene Winzer Weingärten bewirtschaften und Wein keltern. In der Regel gibt es in jedem Weinbauland eine einheitliche Gesetzgebung oder zumindest einige Regeln, die den Weinbau in geordnete Bahnen lenken.
Wein aus einem Weinbauland wie Spanien oder Australien kann in seiner Art und seinem Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen, denn in keinem Land herrschen allerorts dieselben Bedingungen vor. Die Winzer haben also auch innerhalb eines Landes mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu tun, sodass auch die Weine verschieden ausfallen können.








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