Laut Presseberichten will Günther Jauch ins Weingeschäft einsteigen und ein Weingut an der Saar übernehmen.
Vermutlich wird der bekannte TV-Moderator aber nicht selbst mit Gummistiefeln und Schere bewaffnet durch die Weinberge schreiten und den Rebschnitt vornehmen.
Sollte Jauch tatsächlich ein Weingut übernehmen, kann das zu einem enormen Aufschwung der Weine dieses Guts oder sogar der gesamten Weinbauregion bedeuten.
Mal wieder ein Vergleich von Weinen aus dem Discounter mit Weinen vom Fachhändler gegeben.
Dieses Mal wurde der Test vom NDR-Magazin “Markt im Dritten” durchgeführt. Getestet wurden jeweils ein Chianti und ein Riesling von der Mosel.
Bei der Blindverkostung kamen beide Discounterweine schlechter weg als die edlen Tropfen vom Fachhändler, die Analyse im Labor ergab allerdings keine gravierenden Unterschiede.
Trinkbar sind alle vier Weine, doch einen wirklichen Genuss stellten die beiden Tropfen aus dem Supermarkt nicht dar.
Fazit: Lieber 1-2€ mehr investieren und dafür einen guten Wein mit nach Hause nehmen!
Wer Interesse an diesem Weinvergleich hat, kann sich die Weiderholung der Sendung am 03.September um 6:00 Uhr im NDR-Fernsehen anschauen.
Heute geht es mal ein wenig um den Arbeitsalltag eines Weinhändlers, der überwiegend im Internet aktiv ist.
Um seinen Kunden die Weine ansprechend zu präsentieren, müssen möglichst alle Weine fotografiert werden.
Häufig stellen Winzer oder Großhändler Aufnahmen zur Verfügung, doch diese sind leider nicht immer zu gebrauchen, weil die Bilder nicht selten einige Qualitätsstandards außer Acht lassen.
Ist dies der Fall, muss man entweder selbst zur Kamera greifen, was auch nicht immer zum gewünschten Ergebnis führt, oder man beauftragt eine Agentur, die sich auf Werbefotos bzw. Produktfotos spezialisiert hat.
Die Produktfotografie ist ein wichtiges Thema für alle Onlinehändler, denn die angebotenen Waren sollen ins bestmögliche Licht gerückt werden.
Bei Fotografien von Weinflaschen kommt es besonders auf die Lesbarkeit des Etiketts an, auf Grund der recht kleingedruckten Schrift eine heikle Aufgabe.
Wichtige Punkte sind auch die Belichtung und der Winkel, aus dem die Flaschen aufgenommen wird, um unvorteilhafte Schatten und Spiegelungen zu vermeiden, die auf dem Produktfoto für Irritationen sorgen könnten.
Natürlich liegt es immer auch im Auge des Betrachters, ob ein Foto für gelungen gehalten wird, doch einige grundsätzliche Einstellungen tragen dazu bei, dass gute und aussagekräftige Produktfotos entstehen.
Auch mit diesen Dingen muss sich ein Weinhändler in seinem Arbeitsalltag beschäftigen!
Wer sich mit dem Gedanken trägt Wein anzubauen, der sollte sich vorher rechtlichen Rat einholen. Für hauptberufliche Winzer ist das schon ganz normal. Sie kennen in der Regel die komplizierten Gesetze den Wein betreffend, die von Deutschland und der EU verfasst wurden. Diese verlangen teilweise recht wenig nachvollziehbare Bedingungen von den Weinbauern.
Das betrifft vor allem die Angaben auf den Flaschen, die Bezeichnungen der Weine, Herkünfte, Pflanzenmittel und noch vieles mehr. Aber auch Hobbywinzer werden nicht von der Bürokratie verschont. Obwohl sie ihre Reben nur als Hobby pflegen und den Wein nur für sich machen, werden ihnen einige Bedingungen abverlangt. Dies geschehe nur zum Schutz der Bevölkerung und des Weines selbst. So die Aussagen der Verantwortlichen. Dabei schießen sie zum Teil jedoch über das Ziel hinaus.
Ein aktuelles Beispiel findet man in Taucha bei Leipzig. Dort hatte sich ein Schlossverein um 130 Quadratmeter Reben gekümmert. Ein rotes Tuch für die EU: Ein Hobbywinzer darf nur 1 Ar also 100 qm bewirtschaften. Die 30 qm zuviel mussten gerodet werden. Das waren rund 40 Pflanzen.
Interessant: Auf dem 1 Ar darf ein Hobbywinzer so viele Reben anbauen wie er möchte. Die 40 Reben könnten dort also theoretisch eingepflanzt werden.
Hinzu kommt, dass der abgefüllte Wein eines Hobbywinzers nur zum Eigenverbrauch ist. Die hauptberuflichen Winzer sollen keine Konkurrenz fürchten müssen. Dazu zählt auch, dass man den Wein nicht verschenken darf. Darum für alle die sich mit dem Gedanken tragen als Hobbywinzer tätig zu werden: vorher eine Rechtsberatung einholen, damit Ärger mit den Behörden vermieden wird.
Deutschland und die USA sind die Hauptabnehmer für griechischen Wein. Dies besagt zumindest eine Studie der Hellastat (Griechische Gesellschaft für Statistik & Finanzinformationen).
Wo wird denn dieser Wein getrunken? Nur beim Griechen um die Ecke?
Beim Gang durch den Supermarkt ist mir trotz besonderer Aufmerksamkeit kein griechischer Wein untergekommen und auch in diversen Onlineshops bin ich nicht fündig geworden.
Und beim googeln stand Udo Jürgens ganz vorne in der Ergebnisliste. Nicht unbedingt verwunderlich, aber wenig hilfreich.
Tja, ich rätsele weiter!
Weinmischgetränke, Prosecco und Wein aus der Dose und Wein im Tetrapack sind nur einige Auswüchse der letzten Jahre, steht uns nun auch noch Wein aus der Plastikflasche bevor?
Wenn es nach einem Hersteller für PET-Flaschen geht, gehört dieses Szenario bald der Realität an. Die unzerbrechliche Verpackung für Weißwein, Rotwein und Rosewein hat die Firma aus dem Kreis Mayen-Koblenz bereits in ihr Sortiment aufgenommen. Jetzt ist nur noch fraglich, wann die ersten Winzer dieses Angebot annehmen.
Fraglich ist bei der Plastikflasche allerdings, wie sie sich auf den Lagerungsprozess des Weines auswirkt.
Wie es scheint hat die Wirtschaftskrise auch Auswirkungen auf die Welt der Weine, was zur Zeit an den Preisen für den neuen Jahrgang aus dem Bordeaux deutlich wird. Waren die Preise in den letzten Jahren in unendliche Höhen geschnellt, ist dieser Trend nun wohl vorerst gestoppt. Bleibt noch abzuwarten wie die Winzer nun reagieren und welche Preise sie letztendlich verlangen, doch extreme Preise wie in den vergangenen Jahren sind nicht zu erwarten.
Ende März ist es wieder soweit, in Düsseldorf öffnet die Weinmesse ProWein ihre Tore. Vom 29.-31. März werden mehr als 3000 verschiedene Anbieter aus insgesamt 40 Ländern in Düsseldorf erwartet.
Die Messe ist übrigens nur für Fachbesucher geöffnet, alle anderen müssen sich über neue Trends und Produkte in den Medien informieren.
Eigentlich eine Schande, aber wohl nur schwierig zu ändern: Der durchschnittliche Preis, der für eine in Deutschland gekauften Liter Wein im Jahr 2008 bezahlt wurde, lag bei 2,49€ und damit um 11 Cent höher als im Jahr zuvor – eine wahre Kostenexplosion!
Für deutschen Wein gaben die Konsumenten durchschnittlich 2,67 € pro Liter aus. Also etwas mehr als für Produkte aus dem Ausland.
Nachzulesen sind dieser Angaben bei der ZMP.
Wie die jüngsten Zahlen belegen, erfreuten sich deutsche Weine im Jahr 2008 einer größeren Beliebtheit als in den Jahren zuvor. Demnach war 2008 jede zweite in Deutschland erworbene Flasche Wein deutschen Ursprungs. Damit konnte ein Absatzplus von 4% erreicht werden, obwohl der Gesamtmarkt ansonsten mit einem Minus von 1,3% eher eine rückläufige Entwicklung verzeichnete.