Gerade habe ich ein Gulasch für rund 40 Personen gekocht, das heute Mittag serviert wird. Jetzt ist mir aufgefallen, dass in der Gesellschaft auch einige Kinder vertreten sind, die vom Gulasch essen werden, ich aber rund 6 Liter Rotwein ans Essen gegeben habe.
Ich habe gar nicht groß nachgedacht, sondern mein Gulasch wie immer zubereitet und auf einmal kam mir der Gedanke wie das wohl mit dem Alkohol ist.
Bisher war ich immer davon ausgeganen, dass der Alkohol verkocht, vor allem wenn es sich um ein Schmorgericht handelt, das ewig auf dem Herd steht. In irgendeiner Kochsendung hieße es aber kürzlich, dass das alles Humbug wäre und Alkohol nicht verkocht.
Was stimmt denn nun?
Kurz und gut, der Rat eines Fachmanns muss her. Kurz bei einer Bekannten, die Chemikerin ist, durchgeklingelt und folgende Antwort erhalten: Jain!
Na herrlich!
Folgende Erklärung für Laien (wie mich): Alkohol hat eine niedrigere Siedetemperatur als Wasser, kocht und verdampft also schon ehe das gesamte Essen anfängt zu blubbern. Dennoch kann man wohl nicht davon ausgehen, dass der Wein restlos verkocht und lediglich seinen Geschmack zurücklässt. Je länger das Gericht kocht, desto geringer sind die Rückstände, aber vollkommen verschwinden wird der Alkohol wohl auch bei einem Schmorgericht nicht.
Tja, da werde ich wohl erst die Eltern interviewen, ehe ich das Essen serviere und notfalls noch was zaubern…
Jetzt hat es auch die Weinwelt erwischt!
Das PC-Spiel Wein-Imperium, bei dem der Spieler ein eigenes Weingut besitzt und sich als dessen Manager beweisen muss - Welche Rebsorten eignen sich für welchen Wein, wie werden die Reben am besten kultiviert und wie wird der Wein am Ende erfolgreich vermarktet, sind nur einige der Aufgaben, die der Spieler bewerkstelligen muss.
Bisher war das Spiel nur in den USA unter dem Titel “Winemaker Extraordinaire” zu haben und dort recht erfolgreich. Jetzt kann man auch in Deutschland in die Rolle von Maria Bellaventura schlüpfen und sein Weingut managen.
Neben den zahlreichen vorhandenen Simulationsspielen, bei denen es oft um Fußballvereine oder Radsportmannschaften geht, ist das Spiel Wein-Imperium sicherlich eine nette Alternative.
Für knapp 10€ ist das Spiel für den PC zu haben, sicherlich ein Preis, der vollkommen in Ordnung geht.
Aber Achtung! Inzwischen wird das Spiel auch von einigen Anbietern als Downloadversion angeboten - auf den ersten Blick kostenlos. Was sich zunächst gut anhört, hat einen Haken! Denn das “kostenlos” gilt nur für einen kurzen Test, anschließend werden Abo-Gebühren fällig!
Wer sich also mit dem PC-Spiel Wein-Imperium die Zeit vertreiben möchte, sollte besser zur Version auf CD-Rom greifen.
Heute geht es mal ein wenig um den Arbeitsalltag eines Weinhändlers, der überwiegend im Internet aktiv ist.
Um seinen Kunden die Weine ansprechend zu präsentieren, müssen möglichst alle Weine fotografiert werden.
Häufig stellen Winzer oder Großhändler Aufnahmen zur Verfügung, doch diese sind leider nicht immer zu gebrauchen, weil die Bilder nicht selten einige Qualitätsstandards außer Acht lassen.
Ist dies der Fall, muss man entweder selbst zur Kamera greifen, was auch nicht immer zum gewünschten Ergebnis führt, oder man beauftragt eine Agentur, die sich auf Werbefotos bzw. Produktfotos spezialisiert hat.
Die Produktfotografie ist ein wichtiges Thema für alle Onlinehändler, denn die angebotenen Waren sollen ins bestmögliche Licht gerückt werden.
Bei Fotografien von Weinflaschen kommt es besonders auf die Lesbarkeit des Etiketts an, auf Grund der recht kleingedruckten Schrift eine heikle Aufgabe.
Wichtige Punkte sind auch die Belichtung und der Winkel, aus dem die Flaschen aufgenommen wird, um unvorteilhafte Schatten und Spiegelungen zu vermeiden, die auf dem Produktfoto für Irritationen sorgen könnten.
Natürlich liegt es immer auch im Auge des Betrachters, ob ein Foto für gelungen gehalten wird, doch einige grundsätzliche Einstellungen tragen dazu bei, dass gute und aussagekräftige Produktfotos entstehen.
Auch mit diesen Dingen muss sich ein Weinhändler in seinem Arbeitsalltag beschäftigen!
Zur Zeit gibt es in Deutschland eine Promillegrenze von 0,5. Wer unter diesem Wert bleibt, darf sich ohne Gewissensbisse oder rechtliche Konsequenzen ans Steuer seines Autos setzen.
Nun hat sich die Bundedrogenbeauftragte Sabine Bätzing vorgewagt und von einer 0,3 Promillegrenze gesprochen. Dieses Vorstoß zieht heftige Reaktionen nach sich, so fürchtet Weinbaupräsident der Nahe-Winzer eine Kriminalisierung all derjenigen, die zum Essen ein Glas Wein genießen möchten, da Frau Bätzing eigentlich auf die 0 Promillegrenze abzielte.
Warten wir es doch einfach ab!
Wer sich auf dem Alexanderplatz in Berlin mit einem Glas Wein oder einer Flasche Bier erwischen lässt, muss mit Konsequenzen rechnen, denn seit Kurzem ist der öffentliche Genuss von Alkohol auf diesem Platz in der Hauptstadt verboten.
Damit reihen sich die Berliner in die langsam wachsende Schlange der Alkoholverbote in Deutschland ein. Auch Stuttgart will demnächst nachziehen und den Verkauf von Alkohol einschränken. In der schwäbischen Metropole soll der Verkauf von Wein, Bier und anderen Alkoholischen Getränken zwischen 22:00 und 5:00 in Geschäften, Kiosken, Tankstellen etc. verboten werden. In dieser Zeitspanne sollen lediglich gastronomische Einrichtungen Alkohol ausschenken dürfen.
Was wird mit diesem Alkoholverbot eigentlich bezweckt?
In erster Linie sollen Jugendliche vor zu viel Alkohol geschützt werden. Doch ist ein Verkaufsverbot bzw. die Sperrung einer Örtlichkeit in diesem Sinne sinnvoll? Schließlich kann man vorsorgen und sich rechtzeitig mit Wein & Co eindecken und wenn es auf Platz A nicht erlaubt ist zu trinken, zieht man halt nach B weiter.
Tja, die Politik hat wenigstens irgendwas getan…
Das Wetter ist herrlich, die Vögel zwitschern, alles grünt und blüht - also höchste Zeit, die freien Minuten auf der Terrasse oder dem Balkon zu verbringen. Natürlich darf ein gut gekühlter Weißwein dabei nicht fehlen.
Denn was gibt es schöneres als am Feierabend draußen zu sitzen, die letzten Sonnenstrahlen zu genießen und dabei ein Glässchen Weißwein zu trinken?
Meine Favoriten zu diesen Gelegenheiten: Grüner Veltliner oder andere Weißweine aus Österreich.
Die Regie Legende Francis Ford Coppola wurde vor wenigen Tagen 70 Jahre alt, ein guter Grund diesen Mann ins Rampenlicht zu rücken, vor allem, weil er sich nicht nur in Hollywood einen Namen gemacht hat, sondern auch in der Welt des Weines.
Mit Filmen, wie zum Beispiel „Der Pate“ und „Apokalypse Now“ wurde Coppola bekannt. Der Höhepunkt seines Schaffens im Bereich Film ist in den 1970er Jahren gewesen, als er unter anderem 1974 den Oscar für „Der Pate 2“ erhielt.
Bereits in diesen erfolgreichen Jahren entdeckte die Hollywood-Legende ihr Interesse für Wein und kaufte 1979 einen Teil des Weinguts Ingelnook Estate im kalifornischen Weinbaugebiet Monterey. Doch zunächst konzentrierte sich Coppola nicht so sehr auf seine Tätigkeit als Winzer, sondern sah dies eher als ein Hobby an. Erst in den 1990er Jahren widmete er sich dem Thema Wein mit vollem Elan, sodass er inzwischen unter den 15 größten Weinproduzenten der USA rangiert.
Sein Weingut, das zunächst den Namen Niebaum-Coppola trug wurde Anfang 2006 in Rubicon Estate Winery umbenannt. Der inzwischen zum Kultwein gewordene Rubicon wird auf diesem Weingut in Kalifornien erzeugt und genißet weltweite Wertschätzung.
Die EU-Kommission in Brüssel sorgt mal wieder für Verdruss bei den Winzern, dieses Mal besonders bei den französischen Weinbauern.
Die Politiker in Brüssel wollen zum 1. August 2009 eine neue Regelung in Kraft treten lassen, die besagt, dass Rosé-Wein zukünftig sowohl aus roten als auch aus weißen Rebsorten erzeugt werden darf. Bisher gilt, dass für die Produktion eines Rosés ausschließlich rote Trauben verwendet werden dürfen. Außerhalb der EU gibt es keine derartige Regelung, sodass Rosé-Weine aus Übersee etc. schon längst aus beiden Sorten erzeugt werden. Die EU will durch die Neuregelung eine angebliche Benachteiligung der europäischen Winzer gegenüber den internationalen Konkurrenten aus dem Weg schaffen.
Nur dumm, wenn sich die europäischen Winzer gar nicht benachteiligt fühlen… Eine endgültige Entscheidung soll innerhalb der nächsten zwei Monate in Brüssel fallen.
Wer dieser Tage einen Flug mit der Fluggesellschaft Ryanair plant, sollte sich beim Shopping im Duty-Free-Bereich zurückhalten, denn dieser Einkauf kann nachträglich zur Kostenfalle werden!
Ryanair hat seit kurzem eine strenge Regelung, die das Handgepäck der Passagiere betrifft, erlassen, nach der pro Fluggast nur noch ein Gepäckstück von maximal 10kg zulässig ist. Wird diese Grenze überschritten, muss eine Zusatzgebühr entrichtet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Tragetasche mit Einkäufen aus dem Duty-Free-Bereich, also zum Beispiel eine einzelne Flasche Wein oder Champagner handelt oder um einen großen Rucksack voll gepackt mit Büchern oder anderen Dingen.
Vor dem Shopping also unbedingt das Handgepäck überprüfen und abwägen ob noch genügend Platz für die Einkäufe vorhanden ist.
Ab dem 1.August 2009 wird es in der EU in Sachen Weinbezeichnungsrecht einige Änderungen geben. Wie diese genau aussehen werden, kann hier nachgelesen werden.