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Italienischer Wein

Samstag, 19. September 2009 von Torsten Schneider

Wo wird in Italien welcher Wein erzeugt? Wer ist der beste Winzer? Und was zeichnet eigentlichd ie Toskana aus?

Das bekannte Magazin “Der Feinschmecker” hat einen neuen Leitfaden zum Thema italienischer Wein herausgegeben, in dem die Weinregionen Italiens und die besten Winzer des Landes vorgestellt werden. Zu diesen Informationen gesellen sich Weintests, zum Beispiel zum Thema Rotweine aus Apulien.
Für alle Italien-Fans sind die enthaltenen Übernachtungstipps für den nächsten Urlaub sicherlich von Nutzen und auch die Händleradressen, bei denen die vorgestellten Weine zu haben sind, sind sicherlich recht praktisch.

Das Heft mit dem Titel “Wein aus Italien” ist am 16. September erschienen und kostet 9,95€.

Barolo

Mittwoch, 17. Dezember 2008 von Torsten Schneider

Das kleine Örtchen Barolo in Norditalien ist weltberühmt. Grund für diese Bekanntheit ist der gleichnamige Rotwein, der in Barolo und der näheren Umgebung erzeugt wird.
Auf rund 1200 Hektar gedeihen die Nebbiolo-Trauben unter nahezu idealen Bedingungen. Der nahe gelegene Fluss Tanaro sorgt für die notwendige Luftfeuchtigkeit und die Böden bieten alles, was die Rebstöcke benötigen, um hervorragende Trauben hervorzubringen.
Eine Besonderheit des Barolo ist sein mächtiger Körper, der ihn in jungen Jahren oft unnahbar erscheint. Da der Barolo sehr langsam reift, sind junge Weine kein Genuss. Um seine volle Klasse zu entfalten, sollte dem Wein Zeit gegeben werden, knapp 10 Jahre dürfen es ruhig sein. Erstklassige Tropfen aus besonders guten Jahrgängen dürfen gut und gerne ein Jahrzehnt lagern, ehe sie ins Glas kommen.

Bonarda

Samstag, 22. November 2008 von Torsten Schneider

Bonarda ist Geschmackssache, soviel ist klar, doch wie sieht es sonst aus. Was ist über diesen italienischen Wein sonst bekannt?
Um eventuelle Wissenslücken aufzufüllen bzw. das Gedächtnis aufzufrischen, hier einige Infos zum Bonarda:
Die wichtigste Rebsorte ist Croatina (85-100%), es folgen Barbera, Uva rara, Pinot Nero und Ughetta (insgesamt max. 15%).
Erzeugt wird dieser Wein in der Lombardei und der Emilia-Romagna.
Der typische Bonarda ist leicht perlend und wird in der Regel mit etwas Restsüße abgerundet, da die Bonardatrauben ein recht herbes Aroma haben.
Bonarda ist übrigens ein idealer Begleiter zu vielen Gerichten, zum Beispiel zu Gegrilltem, Salami und Hartkäse, passt aber auch sehr gut zu Gebäck.

Droht der Untergang?

Montag, 17. November 2008 von Torsten Schneider

Der Vernaccia di Oristano, eine Spezialität aus Sardinien und zugleich einer der ältesten Weine Europas, scheint dem Untergang nahe zu sein. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Mengen gering und die Preise niedrig sind und es durchaus Spitzenerzeugnisse gibt, erscheint die Absatzschwäche des Vernaccia di Oristano als unerklärlich, dennoch ist sie vorhanden.
Die einzige Erklärung, die für den Niedergang dieses sherryähnlichen Weines herangezogen werden kann, ist der Wandel im Geschmack der Weintrinker nicht nur in Sardinien, sondern überall. War der Vernaccia zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Sardinien noch allgegenwärtig, hat seine Präsenz seit den 60er Jahren deutlich abgenommen und heute einen bisher nicht gekannten Tiefstand erreicht. Heute wird in den Bars und Cafés eher ein Glas Rotwein oder leichter Weißwein getrunken, als ein Vernaccia di Oristano mit einem Alkoholgehalt zwischen 15-17%vol.
Es bleibt zu hoffen, dass dieser traditionsreiche Wein, der vermutlich schon von den alten Römern genossen wurde, überlebt, indem sich einige aufopferungsvolle Winzer weiterhin seiner Erzeugung widmen und es schaffen wieder eine breitere Masse an Konsumenten für diesen Wein zu begeistern.

Italienischer Wein

Donnerstag, 30. Juni 2005 von Torsten Schneider

Die Deutschen haben ihre Liebe zum italienischen Wein im Jahr 2004 wiederentdeckt. Jedenfalls stieg der Export nach Deutschland um 7,7%, was überdurchschnittlich hoch ist.
Für die Zukunft erhoffen sich die italiensichen Winzer sogar noch eine Steigerung, da der Jahrgang 2004 besonders vielversprechend sein soll.
Im eigenen Land dagegen sank der Pro-Kopf-Verbrauch an Wein im Jahr 2004 auf nur noch rund 48 Liter, im Jahr zuvor waren es noch über 50 gewesen.

Bald kein Tocai aus Italien mehr?

Donnerstag, 19. Mai 2005 von Torsten Schneider

Spätestens ab Anfang 2007 wird es keinen Tocai aus dem Friaul mehr geben! Dieses entschied der Europäische Gerichtshof, indem er eine Klage der Winzer aus dem Friaul abwies. Begründung für diese Entscheidung ist, dass die Bezeichnung Tocai bzw. Tokaj im Jahr 1993 für Weine aus der gleichnamigen Region Ungarns reserviert worden war. Damit ist die Bezeichnung für Weine aus der gleichnamigen friulianischen Rebsorte nicht mehr zulässig. Die Proteste der italienischen Winzer scheiterten. Laut Beschluss des Europäischen Gerichtshof müssen sich die Winzer aus dem Friaul bis spätestens 2007 eine neue Bezeichnung für ihren Tocai einfallen lassen.

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