Weinbau in Südtirol / Trentino im Norden Italiens

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Weinbaugebiet Südtirol

Karte Weinbauregion Südtirol

Südtirol-Trentino - Weinbaugebiet in Italien und sein Wein

Im Norden Italiens, an der Grenze zu Österreich, ist die Doppelregion Trentino - Südtirol gelegen, die auch unter der Bezeichnung Trentini – Alto Adige bekannt ist. Die beiden Regionen haben zusammen eine Rebfläche von knapp 13.000 Hektar, von denen rund 60% im Trentino liegen. Getrennt werden die beiden Gebiete durch den Fluss Etsch, genauer eine Engstelle, die den Namen Salurner Klause trägt.
Geschichtlich unterscheiden sich die beiden Bereiche ganz deutlich voneinander, schon allein durch die Tatsache, das Südtirol mehr als 600 Jahre lang zu Österreich gehörte und erst 1919 an Italien angeschlossen wurde. Dennoch werden die beiden Regionen fast immer in einem Atemzug genannt. Geschichtlich betrachtet ist dies verständlich, in Sachen Weinbau nur zum Teil, denn in Bezug auf die Rebsorten und die Ausbauformen gibt es viele Ähnlichkeiten, insbesondere was die Qualität angeht. Nirgendwo in Italien gibt es eine so große Qualitätsdichte wie in Südtirol – Trentino; rund 80% der Weine haben DOC-Status, in Südtirol sind es sogar fast 90%.
Das Klima in diesem Bereich im Norden Italiens ist stark vom Mittelmeer beeinflusst, dazu kommen rauere Einflüsse durch die Dolomiten. Viele kleine Täler führen dazu, dass es viele unterschiedliche Mikroklimata gibt, die den Weinbau lokal stark beeinflussen.

Südtirol

Der Bereich Alto Adige, wie Südtirol auf italienisch heißt, liegt in der deutschsprachigen Provinz Bozen im nördlichen Teil der Region. Hier befinden sich rund 40% der Rebfläche.
Die Weingärten liegen vorwiegend in Hang- und Hügellagen in einer Höhe zwischen 500 und 1000 Metern über dem Meeresspiegel. Der Untergrund in den Hangöagen besteht überwiegend aus verwittertem Geröll mit recht hohem Kalkanteil, im Etschtal dominieren Schwemmlandböden mit Auflagen aus Kies und Schotter.

Bei den Rebsorten ist in Südtirol eine leichte Dominanz der weißen Sorten zu erkennen, die etwa 55% der Rebfläche einnehmen. Wichtige weiße Rebsorten sind Chardonnay und Weißburgunder, gefolgt von weiteren Sorten wie Grauburgunder, Gewürztraminer, Muskateller, Müller-Thurgau, Riesling und Sauvignon Blanc.
Bei den Rotweinreben dominiert ganz eindeutig die Sorte Vernatsch (Trollinger oder auch Schiava genannt), die etwa 80% Anteil hat. Weitere rote Rebsorten in Südtirol sind Blauburgunder, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Lagrein und Merlot.

Es gibt acht DOC Bereiche in Südtirol: Bozner Leiten, Eisacktaler, Kalterer See, Meraner, St. Magdalener, Südtiroler, Terlaner und Vinschgau.

Trentino

Der Süden der Region mit der Hauptstadt Trient wird als Trentino bezeichnet. Hier befindet sich gut 60% der Rebfläche der Region Trentino-Südtirol. Die Weingärten liegen vor allem im Etsch-Tal sowie in dessen Seitentäler in zum Teil sehr steilen Lagen.
Das Klima in Trentino ist wärmer und trockener als in Südtirol, da unter anderem der Gardasee einen mildernden Einfluss auf das Klima hat.

Bei den Rebsorten dominieren eindeutig die roten Sorten, die einen Anteil von gut 70% haben. Besonders wichtig sind die Sorten Cabernet Sauvignon, Lambrusco, Marzemino, Merlot und Teroldego.
Bei den weißen Sorten dominiert ganz eindeutig Chardonnay, diese Rebe nimmt etwa ein Viertel der gesamten Rebfläche ein. Es folgten Grauburkunder, Muskateller und Müller-Thurgau.
Neben Stillweinen ist Trentino vor allem für seine Schaumweine bekannt.

Es gibt die DOC-Zonen: Casteller, Kalterersee (Lago di Caldaro) , Teroldego Rotaliano, Trentino, Trento und Valdadige.

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