Wein Blog

Wein-Imperium

Donnerstag, 17. September 2009 von admin

Jetzt hat es auch die Weinwelt erwischt!
Das PC-Spiel Wein-Imperium, bei dem der Spieler ein eigenes Weingut besitzt und sich als dessen Manager beweisen muss - Welche Rebsorten eignen sich für welchen Wein, wie werden die Reben am besten kultiviert und wie wird der Wein am Ende erfolgreich vermarktet, sind nur einige der Aufgaben, die der Spieler bewerkstelligen muss.

Bisher war das Spiel nur in den USA unter dem Titel “Winemaker Extraordinaire” zu haben und dort recht erfolgreich. Jetzt kann man auch in Deutschland in die Rolle von Maria Bellaventura schlüpfen und sein Weingut managen.

Neben den zahlreichen vorhandenen Simulationsspielen, bei denen es oft um Fußballvereine oder Radsportmannschaften geht, ist das Spiel Wein-Imperium sicherlich eine nette Alternative.

Für knapp 10€ ist das Spiel für den PC zu haben, sicherlich ein Preis, der vollkommen in Ordnung geht.
Aber Achtung! Inzwischen wird das Spiel auch von einigen Anbietern als Downloadversion angeboten - auf den ersten Blick kostenlos. Was sich zunächst gut anhört, hat einen Haken! Denn das “kostenlos” gilt nur für einen kurzen Test, anschließend werden Abo-Gebühren fällig!

Wer sich also mit dem PC-Spiel Wein-Imperium die Zeit vertreiben möchte, sollte besser zur Version auf CD-Rom greifen.

Hobbywinzer und das Recht

Dienstag, 16. Juni 2009 von admin

Wer sich mit dem Gedanken trägt Wein anzubauen, der sollte sich vorher rechtlichen Rat einholen. Für hauptberufliche Winzer ist das schon ganz normal. Sie kennen in der Regel die komplizierten Gesetze den Wein betreffend, die von Deutschland und der EU verfasst wurden. Diese verlangen teilweise recht wenig nachvollziehbare Bedingungen von den Weinbauern.

Das betrifft vor allem die Angaben auf den Flaschen, die Bezeichnungen der Weine, Herkünfte, Pflanzenmittel und noch vieles mehr. Aber auch Hobbywinzer werden nicht von der Bürokratie verschont. Obwohl sie ihre Reben nur als Hobby pflegen und den Wein nur für sich machen, werden ihnen einige Bedingungen abverlangt. Dies geschehe nur zum Schutz der Bevölkerung und des Weines selbst. So die Aussagen der Verantwortlichen. Dabei schießen sie zum Teil jedoch über das Ziel hinaus.

Ein aktuelles Beispiel findet man in Taucha bei Leipzig. Dort hatte sich ein Schlossverein um 130 Quadratmeter Reben gekümmert. Ein rotes Tuch für die EU: Ein Hobbywinzer darf nur 1 Ar also 100 qm bewirtschaften. Die 30 qm zuviel mussten gerodet werden. Das waren rund 40 Pflanzen.

Interessant: Auf dem 1 Ar darf ein Hobbywinzer so viele Reben anbauen wie er möchte. Die 40 Reben könnten dort also theoretisch eingepflanzt werden.

Hinzu kommt, dass der abgefüllte Wein eines Hobbywinzers nur zum Eigenverbrauch ist. Die hauptberuflichen Winzer sollen keine Konkurrenz fürchten müssen. Dazu zählt auch, dass man den Wein nicht verschenken darf. Darum für alle die sich mit dem Gedanken tragen als Hobbywinzer tätig zu werden: vorher eine Rechtsberatung einholen, damit Ärger mit den Behörden vermieden wird.

Wein aus Plastikflaschen?

Donnerstag, 28. Mai 2009 von admin

Weinmischgetränke, Prosecco und Wein aus der Dose und Wein im Tetrapack sind nur einige Auswüchse der letzten Jahre, steht uns nun auch noch Wein aus der Plastikflasche bevor?
Wenn es nach einem Hersteller für PET-Flaschen geht, gehört dieses Szenario bald der Realität an. Die unzerbrechliche Verpackung für Weißwein, Rotwein und Rosewein hat die Firma aus dem Kreis Mayen-Koblenz bereits in ihr Sortiment aufgenommen. Jetzt ist nur noch fraglich, wann die ersten Winzer dieses Angebot annehmen.
Fraglich ist bei der Plastikflasche allerdings, wie sie sich auf den Lagerungsprozess des Weines auswirkt.

Weinbau in Schleswig-Holstein

Donnerstag, 21. Mai 2009 von admin

Deutschlands nördlichstes Bundesland ist jetzt offiziell ein Weinbauland. Was seltsam klingt ist in der Nähe von Plön Wirklichkeit geworden. Im Ort Grebin, unweit von Plön in Schleswig-Holstein, wurden die ersten Reben für den professionellen Weinbau gesetzt.
2010/11 soll der erste Weißwein aus Schleswig-Holstein auf den Markt kommen.
Da sich die Klimazonen immer weiter verschieben, ist dieses Ansinnen keine bloße Spielerei, sondern durchaus ein Experiment mit Zukunft.

Wein darf nicht bekömmlich sein

Mittwoch, 13. Mai 2009 von admin

Zukünftig darf das Wort “bekömmlich” nicht mehr in Zusammenhang mit Wein verwendet werden, zumindest nicht was die Beschriftung des Etiketts und die Werbung angeht.
Begründet wird dieses Verbot, damit, dass die Bezeichnung “bekömmlich” einen postivien Bezug zum Thema Gesundheit herstellen würde und eine gesundheitsfördernde Wirkung bei einem alkoholischen Getränk nicht der Fall sei.
Hm, nur seltsam, das vor allem Rotwein immer wieder eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird…

Wodka oder Wein?

Freitag, 17. April 2009 von admin

Gestern Nachmittag auf der Terasse: Bei sommerlichen Temperaturen stand mir der Sinn nach einer Erfrischung. Ein kühles Glas Weißwein oder eine eiskalte Cola waren nicht nach meinem Geschmack. Gut also, dass beim letzten Einkauf zwei Fläschchen “Ustinoff Ice” in den Einkaufswagen gewandert sind. Die sollte nach 24 Stunden Aufenthalt im heimischen Kühlschrank die ideale Trinktemperatur erreicht haben und so ein schöner Wodka-Lemon-Mix ist zwar etwas süß, aber sehr erfrischend.
Also die praktische, pfandfreie Flasche mit Drehverschluss herbeigeholt und einen tiefen Zug genommen. Sehr süß… Na gut, war nicht anders zu erwarten. Irgendwie aber keine Spur herb oder stechend, na gut bei 5,9% vol auch nicht unbedingt zu erwarten, aber eine winzige Spur von Wodka sollte doch zu schmecken sein - so jedenfalls meine Vorstellung. Nochmals genauer hingeschmeckt, aber nichts entdeckt, was an Wodka erinnern könnte.
Da war spurensuche angesagt. Einfach die Flasche umgedreht und geschaut was die Grand slam Beverage GmbH in ihr “Ustinoff Ice”-Gebräu hineinmischt. Siehe da: Laut Etikett handelt es sich um einen aromatisierten weinhaltigen Cocktail! Hä?! Kein Wunder also, dass geschmacklich nicht viel von Wodka zu finden ist, ist ja schließlich auch keiner drin!
Ist aber doch irgendwie mehr als scherzhaft, dass der Eindruck erweckt wird (Name + Aussehen), man hätte eine Wodka-Lemon-Mischung in der Hand und bekommt dann ein Wein-Mixgetränk.
Meine Lust auf derartige Erfrischung ist erst einmal dahin.

Achtung Kostenfalle!

Samstag, 28. Februar 2009 von admin

Wer dieser Tage einen Flug mit der Fluggesellschaft Ryanair plant, sollte sich beim Shopping im Duty-Free-Bereich zurückhalten, denn dieser Einkauf kann nachträglich zur Kostenfalle werden!
Ryanair hat seit kurzem eine strenge Regelung, die das Handgepäck der Passagiere betrifft, erlassen, nach der pro Fluggast nur noch ein Gepäckstück von maximal 10kg zulässig ist. Wird diese Grenze überschritten, muss eine Zusatzgebühr entrichtet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Tragetasche mit Einkäufen aus dem Duty-Free-Bereich, also zum Beispiel eine einzelne Flasche Wein oder Champagner handelt oder um einen großen Rucksack voll gepackt mit Büchern oder anderen Dingen.
Vor dem Shopping also unbedingt das Handgepäck überprüfen und abwägen ob noch genügend Platz für die Einkäufe vorhanden ist.

Wein in Tüten

Donnerstag, 15. Januar 2009 von admin

Hier geht es heute einmal nicht um die Verpackung, jedenfalls nicht so ganz, sondern vielmehr um die generelle Dareichungsform von Wein.
Denn Wein gibt es auch als Instant-Getränk, also als Pulver, das sich in Wasser eingerührt auflöst. Verpackt ist dieses Pulver in kleinen Tütchen, daher auch der Titel des heutigen Beitrags.
Tja, ob das nun ein Genuss oder eher ein Scherzartikel ist, bleibt an dieser Stelle dahingestellt, zum Selbstversuch hat bisher der Mut gefehlt.
Zielgruppe dieses Weins aus der Tüte sind in erster Linie Wanderer und andere Outdoorsportler, die nach vollbrachter Leistung gerne ein Gläschen Wein trinken möchten, aber in ihrem Gepäck keinen Platz für eine Flasche hatten oder ihnen diese schlicht zu schwer bzw. zerbrechlich war.
Tja, was soll man da noch sagen?

Berlin, die Weinstadt

Dienstag, 23. September 2008 von admin

Auf den ersten Blick mag sich das seltsam anhören, denkt man doch gewöhnlich, dass in der deutschen Hauptstadt lediglich Wein konsumiert, aber sicher nicht erzeugt wird. Doch da liegt man falsch, denn Berlin ist ein historisches Weinbaugebiet, in dem schon im Mittelalter Wein gekeltert wurde – große Berühmtheit erlangten die Tropfen aus dieser Region allerdings nie. 1970 wurde diese Weinbautradition wieder entdeckt und in Kreuzberg wurden erneut Reben kultiviert. Noch heute wächst am Kreuzberg in Berlin der „Kreuz Neroberger“. Inzwischen hat sich der Weinbau über verschiedene Stadtteile ausgeweitet, so stehen heute zum Beispiel Reben in der Nordkurve im Stadion Wilmersdorf. Hier wird seit Mitte der 1980er Jahre die „Wilmersdorfer Rheingauperle“ erzeugt.
Es werden zwar eher geringe Mengen produziert, aber immerhin, Berlin ist wirklich eine Weinstadt.

Die Amis halt…

Donnerstag, 18. September 2008 von admin

Wie hier zu lesen ist, schrecken die Einwohner von Nordamerika vor gar nichts zurück oder wie sonst ist zu erklären, dass es bald Wein in Plastikflaschen zu kaufen geben wird? Zum Glück scheint dieses Vorhaben zunächst auf die USA beschränkt zu bleiben.
Einziger Vorteil, den ich bei dieser Umstellung erkennen kann, ist die größere Umweltfreundlichkeit der PET-Flasche gegenüber der Glasflasche. Immerhin ist PET leichter als Glas und sorgt so beim Transport für weniger CO2-Emmission. Aber sollte man da nicht lieber an anderer Stelle auf den Umweltschutz achten?!

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