So, der erste Schritt auf dem Weg zum Weinakademiker, wie hier berichtet, ist gemacht ![]()
Ich habe mir eine Verkostungsliste zusammengestellt, an Hand derer ich die zur Prüfung von der WSET empfohlenen Weine verkosten werde.
Die WSET gibt dabei keine festen Weine vor, sondern nennt vielmehr Weintypen, Weinregionen, Rebsorten etc. nach denen die Weine ausgewählt werden sollen – um die Themen des Kurses für den Level 2 abzudecken – wobei auch einige Weintypen dabei sind, die in den Kursunterlagen dieser Stufe eine untergeordnete Rolle spielen.
(weiterlesen …)
Wein und Wandern passen irgendwie zusammen. Wer eine Wanderung unternimmt, packt zunächst seinen Rucksack. Neben Regenjacke und Sonnencreme darf natürlich auch die Verpflegung nicht fehlen. Für eine deftige Brotzeit zwischendurch empfiehlt sich ein würziges Bauernbrot, eine gute Salami und natürlich ein Fläschchen Rotwein. Vor allem Spätburgunder oder auch Dornfelder sind gut geeignet als Begleiter auf einer Wanderung.
Ein Weißwein eignet sich wegen der kühleren Trinktemperatur nicht ganz so gut. Dieser lässt sich dafür bei einer Einkehr in ein Wirtshaus am Rande des Wanderweges genießen.
Beim Pizza-Lieferdienst ist es in der Regel üblich, dass ab einem bestimmten Bestellwert eine Flasche Wein frei Haus geliefert wird.
In letzter Zeit fiel mir jedoch häufiger auf, dass der Wein durch eine Flasche Cola oder einen anderen Softdrink ersetzt wurde.
Ist ja kein Problem, der Rebensaft, den es als Zugabe gab, war meistens nicht genießbar und wanderte in den nächsten Rotweinkuchen, aber seltsam finde ich diesen Wandel schon.
Wein oder Cola beim Lieferdienst?
Würde mich ja wirklich interessieren, wie das Andernorts gehandhabt wird.
In dieser Woche eröffnen wieder überall in Deutschland die Weihnachtsmärkte und es wird wieder Glühwein ausgeschenkt, auch wenn es zur Zeit eigentlich noch viel zu warm dafür ist.
Leider ist der Glühwein, der auf dem Weihnachtsmarkt ausgeschenkt wird, meistens nicht besonders schmackhaft und verursacht auch nicht selten Kopfschmerzen.
Wer darauf keine Lust hat, aber dennoch findet, dass die Weihnachtszeit Glühweinzeit ist, sollte auf unser bewährtes Rezept zurückgreifen und seinen eigenen Glühwein zubereiten!
Schon in der Bibel steht: „Trinke nicht mehr nur Wasser, sondern nimm ein wenig Wein dazu um des Magens willen und weil du oft krank bist.“ (1. TIMOTHEUS 5:23). Dabei wird auf die positive gesundheitliche Wirkung des edlen Rebensaftes eingegangen. Immer mehr Studien kommen zu dem Schluss, dass Wein der Gesundheit gut tut. Natürlich sprechen wir hier von einem mäßigen Weinkonsum, der gut für den Kreislauf ist und Herzerkrankungen vorbeugen kann.
Interessant ist in diesem Zusammenhang das sog. “French Paradoxon”. In Frankreich wird weit mehr geraucht und dem Wein gefrönt als anderswo in Europa. Dennoch ist das Herzinfarktrisiko in Frankreich für Männer und Frauen zwischen 40 und 69 Jahren nur halb so hoch wie in den anderen Ländern. Auch viele Online Apotheken haben inzwischen Produkte aus Weinblättern und Co in ihrem Sortiment.
Polyphenole und Alkohol schützen Männer
Eine Forschergruppe um den Sportmediziner Klaus Jung von der Universität Mainz hatte vor Kurzem herausgefunden, dass Weißwein sogar noch stärker das Risiko einer Herzerkrankung senkt als Rotwein. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei Männern eine Kombination aus Polyphenolen (Abwehrstoffe der Traube zum Schutz vor Parasiten und Pilzen) und Alkohol den Organismus schützt. Bei Frauen konnte diese Wirkung noch nicht nachgewiesen werden.
Barrique Rotweine wirken gefäßerweiternd
Eine weitere Studie der Uni Köln kommt zu dem Schluss, dass besonders Rotweine aus Eichenfässern stark gefäßerweiternd wirken. Die Verklumpung der Blutplättchen wird so vermindert und ein Infarkt wird weniger wahrscheinlich. Die Wissenschaftler führen diese Wirkung auf den hohen Gehalt an Tanninen und Phenolen in diesen Weinen zurück.
Wein gegen Erkältung
Die Deutsche Weinakademie in Mainz hat erklärt, dass Wein auch bei Erkältungen hilft, weil er einen Großteil der Bakterien oder Viren abtötet – und auch der eine oder andere Arzt oder andere mit einem Job im Gesundheitswesen pflichtet dem bei. Zudem beugt mäßiges und regelmäßiges Weintrinken auch einem altersbedingten Abbau der Gehirnfunktionen vor, verhüte die Nierensteinbildung und regt das Liebesleben an.
Übermäßiger Weingenuss
Wein hat in der Regel 10-15% Alkoholanteil. Das bedeutet, dass übermäßiger Weingenuss der Gesundheit schaden kann. Mediziner waren davor, dass dadurch Leber, Galle und Magenschleimhäute geschädigt werden könnten. Welche Menge unbedenklich ist, ist auch weiterhin strittig. Die Deutsche Weinakademie nennt in Absprache mit Ärzten eine Menge von 0,2 bis 0,4 Liter pro Tag, das entspricht in etwa 40 Gramm Alkohol.
Rund ein halbes Jahrhundert ist es her, dass deutsche Rotweine groß in Mode waren. Schien diese Zeit vorbei und Deutschlands Entwicklung zum Weißweinland unaufhaltsam, ist nun eine Trendwende zu erkennen. Immer mehr Winzer knüpfen an die alte Tradition an und besinnen sich wieder auf ihre Fähigkeiten in Sachen Rotweinerzeugung.
Vor allem der Spätburgunder erbringt hierzulande Weine in Spitzenqualität, vorausgesetzt er wird richtig behandelt. Besonders im Rheingau sind immer wieder hervorragende Tropfen zu finden. Aber nicht nur dort, sondern auch in der Pfalz und in Franken gibt es Winzer, die sich seit Jahren dem Spätburgunder widmen.
Die Winzer, die sich den deutschen Rotweinen verschrieben haben, treten mit zunehmenden Selbstbewusstsein an die Öffentlichkeit und scheuen auch den Vergleich mit großen Burgundern nicht.
Das Problem, das deutsche Spitzen-Rotweine mit sich bringen ist ihr Preis. Denn kaum jemand ist bereit für einen solchen Wein 40 oder 50€ zu bezahlen. Bis dies zur Selbstverständlichkeit wird, wie es zum Beispiel bei hervorragenden Rieslingen der Fall ist, wird noch einige Zeit vergehen.
Das kleine Örtchen Barolo in Norditalien ist weltberühmt. Grund für diese Bekanntheit ist der gleichnamige Rotwein, der in Barolo und der näheren Umgebung erzeugt wird.
Auf rund 1200 Hektar gedeihen die Nebbiolo-Trauben unter nahezu idealen Bedingungen. Der nahe gelegene Fluss Tanaro sorgt für die notwendige Luftfeuchtigkeit und die Böden bieten alles, was die Rebstöcke benötigen, um hervorragende Trauben hervorzubringen.
Eine Besonderheit des Barolo ist sein mächtiger Körper, der ihn in jungen Jahren oft unnahbar erscheint. Da der Barolo sehr langsam reift, sind junge Weine kein Genuss. Um seine volle Klasse zu entfalten, sollte dem Wein Zeit gegeben werden, knapp 10 Jahre dürfen es ruhig sein. Erstklassige Tropfen aus besonders guten Jahrgängen dürfen gut und gerne ein Jahrzehnt lagern, ehe sie ins Glas kommen.
Neulich beim Surfen im Internet stieß ich auf eine Seite, die Tipps zum Trinken ohne Kater vorstellte. Einer dieser Tipps lautetet: Besser Weißwein trinken, statt Rotwein zu genießen, denn erster erzeugt seltener Kopfschmerzen als sein roter Gefährte.
Das mag ja so sein und nicht zuletzt am Schwefelgehalt liegen, doch erscheint mir diese Weisheit doch als sehr zweifelhaft. Wie wäre es denn von vornherein mit genussvollem Trinken an Stelle vom Besäufnis?!
Die bedeutendste rote Rebsorte in Spanien ist Tempranillo, die in den verschiedenen Landesteilen auch unter den Bezeichnungen Tinta del Pais, Tinto Fino, Cencibel, Tinto del Toro und Ull de Llebre bekannt ist.
Reinsortig wird Tempranillo in Spanien eher selten ausgebaut, eher wird diese Rebsorte mit Cabernet Sauvignon, Garnacha oder Merlot verschnitten, wodurch tiefdunkle und fruchtige Rotweine entstehen. Typische Aromen sind Erdbeere, Blaubeere und Brombeere. Wird der Wein im Barrique ausgebaut, kommen Noten von Karamell, Vanille, Kaffe und verschiedenen Gewürzen hinzu.
Vor allem in der spanischen Weinregion La Rioja kommt der Tempranillo-Rebe große Bedeutung zu. Der rote Rioja wird zu gut 80% aus Tempranillo gekeltert.
Bei den spanischen Winzer ist diese Rebsorte nicht zuletzt so beliebt, weil sie als äußerst widerstandsfähig gilt und sehr ertragreich ist.
Fast jeder Weinliebhaber stand schon einmal vor dem Problem, dass er nicht wusste, bei welcher Temperatur welcher Wein serviert werden soll oder hat sich gar überhaupt keine Gedanken über die Weintemperatur gemacht und einfach eine Flasche aus dem Keller geholt, sie geöffnet und serviert. Dieses Vorgehen kann natürlich gut gehen, aber häufig kommt es vor, dass ein Wein schon ein gewisses Temperaturspektrum benötigt, um seine volle Aromatik zeigen zu können. Ist ein Wein zu kalt oder zu warm, kann er in vielen Fällen nur einen Teil seiner Aromen zeigen.
Aus diesem Grund gibt es eine Faustregel, an der sich jeder orientieren kann, um einen perfekt temperierten Wein servieren zu können.
6-8°C bei Schaumwein
8-10°C bei Weißweinen und süßen Weinen
10-14°C bei Roseweinen
14-16°C bei leichten Rotweinen
16-20°C bei Rotweinen
Selbstverständlich muss kein Wein exakt bei der hier angegebenen Temperatur serviert werden, sollte aber beim Genuss etwa in dem angegebenen Bereich liegen.
Wichtige Hilfsmittel für Weißweine und Roseweine sind Weinkühler, damit der nicht während des Genusses zu warm wird und das zweite Glas nicht mehr so richtig schmeckt.