Wein, Lebensfreude und die Corona Krise

Weingläser beim gegenseitigen zuprosten

Anfang März erreichte das neuartige Corona Virus Deutschland mit voller Wucht. Ab Mitte des Monats war auf einmal kaum noch etwas wie es vorher war. Es gab Kontaktsperren, beim Einkaufen musste ein Mundschutzgetragen werden und so gut wie jede Veranstaltung wurde abgesagt.
Eine Situation, an die sich die meisten Menschen erst gewöhnen mussten und nicht jeder von uns hat sich gleich gut damit arrangiert. Eines haben wir aber alle gemeinsam: das gesellige Beisammensein war nicht mehr möglich. Nicht nur für Weinfreunde, eine schwierige Situation.

Die Corona Krise und der Alltag

Für die meisten Menschen bestimmt nicht nur die Arbeit den Alltag, sondern auch das Zusammensein mit Freunden und der Familie. Die Corona Krise erforderte ein striktes Umdenken, denn es war nicht nur vielerorts Kurzarbeit angesagt, sondern auch die Einstellung sozialer Kontakte. Der wöchentliche Stammtisch, Familienfeste, Sportveranstaltungen und so gut wie alles, was sonst gerne in der Freizeit unternommen wird, war auf einmal nicht mehr möglich.
Es war eine Zeit, in der Ideenreichtum und Kreativität gefragt war, um nicht zu sehr unter den Beschränkungen zu leiden.

Streaming, Lieferdienste und Soziale Medien als Ausweg aus der Einsamkeit

Infografik über Freizeittrends während der Corona-Isolation
Für die ganze Infografik das Vorschaubild klicken (via www.besteonlinecasinos.com)

Welche Alternativen zu den gewohnten Abläufen kommen infrage?

  • Der Besuch im Kino oder der Filmabend bei Freunden musste leider entfallen, alternativ haben Streamingdienste eine enormen Zuwachs erfahren. Anbieter wie Netflix & Co haben großen Zuspruch erfahren, so viele Serien und Filme wie selten zuvor wurden gestreamt.
  • Der Besuch beim Lieblingsitaliener um die Ecke musste leider entfallen. So musste das la dolce vita kurzerhand in die eigenen vier Wände verlegt werden. Lieferdienste erlebten einen wahren Boom und viele Restaurants, die in der Anfangszeit der Krise geschlossen bleiben mussten, führten Hauslieferungen ein.
  • Der Stadionbesuch am Wochenende musste leider ausfallen, da die Bundesliga eine Pause einlegte und später ohne Zuschauer fortgesetzt wurde. Aber auch das Training im eigenen Sportverein musste eine Pause einlegen. Alternativ erfreuten sich eSport Games und eSport Events zunehmender Beliebtheit. Auf der Playstation und im Internet wurden so viele Sportspiele gezockt wie noch nie zuvor.
  • Der Stammtisch oder das Kaffeekränzchen mussten leider ausfallen. Zum Glück gibt es heute eine Vielzahl von Wegen um miteinander zu kommunizieren: Telefon, Handy, Skype, Chatrooms, Messengerdienste und nicht zu vergessen der gute alte Brief.
  • Weinproben, Bierseminare und andere Verkostungen entfallen. Findige Veranstalter weichen auf Youtube oder Skype aus. Teilnehmer bekommen die Weine oder anderen Getränke nach Hause geschickt, es gibt einen Termin für das Onlineseminar und schon kann es losgehen.
    Es gehört ein wenig Kreativität und Mut zu Neuem dazu, aber auf diese Weise haben sich neue Wege und Möglichkeiten gefunden, um in der Corona Krise nicht zu vereinsamen, sondern weiterhin Lebensfreude zu verspüren und unter Leute zu kommen – eben auf neue Art.

Allmähliche Rückkehr zur Normalität

Langsam aber sicher gehen die Infektionszahlen in Deutschland immer weiter zurück. Wer sich einen aktuellen Überblick verschaffen möchte, kann das auf der Webseite des Robert Koch Instituts tun.
Auf Basis dieser Zahlen werden nach und nach Bestimmungen gelockert und wir können wieder zu so etwas wie dem gewohnten Alltag zurückkehren. Allerdings gibt es nach wie vor Einschränkungen. So tragen wir beim Einkaufen nach wie vor einen Mundschutz, können keinerlei Großveranstaltungen besuchen und auch nicht in ferne Länder reisen.
Vor allem der Verzicht auf das Reisen, den heiß geliebten und oft dringend nötigen Sommerurlaub, fällt vielen schwer. Seit Kurzem sind zwar innereuropäische Reisen weitestgehend wieder möglich, doch viele von uns fühlen sich beim Gedanken an überfüllte Strände einfach nicht wohl.
Es ist also wieder einmal an der Zeit, kreativ zu werden und einen Ersatz für den Sommerurlaub zu finden.

Welche Alternativen zum gewohnten Sommerurlaub gibt es?

  • Reisen in ferne Länder sind nicht möglich. Alternativ kann man versuchen, sich ein Stück Florida, Bali oder Ägypten nach Hause zu holen. Ein Wochenende ganz nach dem Vorbild des Urlaubslandes gestalten und Gerichte aus diesem Land nachkochen, Getränke von dort trinken und vom nächsten Aufenthalt dort träumen. Onlineshops und Rezeptdatenbanken erleichtern dieses Vorhaben.
  • Reisen nach Italien, Spanien oder Frankreich sind nicht möglich. Zwar sind seit Kurzem innereuropäische Reisen wieder erlaubt, doch viele Deutsche verzichten dennoch auf den Urlaub im Süden. Alternativ kann das südeuropäische Lebensgefühl nach Hause geholt werden. Im Garten einen kleinen Pool aufbauen und den Tag dort ganz entspannt verbringen. Dann mit einem Wein aus der Urlaubsregion und dem passenden Essen auf dem Balkon oder Terrasse den Abend ausklingen lassen. Dazu noch die passende musikalische Untermalung und man sitzt fast in der Toskana oder an der Côte d’Azur.
  • Reisen an die Ostsee oder in die Alpen mussten ausfallen, dann besteht alternativ die Möglichkeit, andere Gegenden unserer Heimat zu erkunden. Wie wäre es mit ein paar Tagen in der Pfalz, im Schwarzwald oder in der Sächsischen Schweiz? Noch nicht auf dem Radar? Dann aber los! Auch in diesen Regionen gibt es einiges zu entdecken und zu erleben.
  • Oder wenn es doch lieber ein Urlaub zuhause sein soll, dann ab aufs Fahrrad oder die Wanderschuhe geschnürt! Auch rund um den Heimatort gibt es sicherlich noch unbekannte Flecken, die nur darauf warten, endlich einmal erkundet zu werden.

Auch wenn es zunächst schwerfällt, einen Sommer ohne Aussicht auf eine Reise in die Ferne zu akzeptieren. Wer nach kreativen Lösungen findet, wird sicherlich eine ansprechende Alternative finden. Und hin und wieder einen Grillabend mit den Nachbarn oder der Familie zu veranstalten, dazu ein Gläschen Wein trinken, einfach die Seele baumeln lassen – all das ist inzwischen wieder erlaubt – kann auch eine Art Urlaub sein, eben eine andere Art.

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