Informationen zu Schloss Halbturn im Burgenland

Ausflugsziel Schloss Halbturn

Das Schloss Halbturn ist einer der bedeutendsten Barockbauten Österreichs. Einst diente es als kaiserliche Jagd- und Sommerresidenz. Heute ist Schloss Halbturn eine bedeutende Stätte für kulturelle Veranstaltungen im Burgenland. Anfang des 18. Jahrhunderts beauftragte Graf Aloys Harrach Lukas von Hildebrandt mit dem Bau des Schloss, da das ursprüngliche Schloss von den Türken zerstört worden war. Das neue Schloss in Halbturn wurde vermutlich im Jahre 1711 fertig gestellt. 1824 ging das Jagdschloss in den Besitz Karl VI. über. Dieser ließ auch den Schlosspark anlegen. Unter Maria Theresia wurde Schloss Halbturn in den Jahren 1765-1767 umgestaltet. In diese Phase fällt auch die Entstehung des Deckenfreskos im Hauptsaal, das von Franz Anton Maulbertsch geschaffen wurde. In der Folge wechselte das Schloss mehrmals den Besitzer, wurde aber in seinem Erscheinungsbild nicht wesentlich verändert. Während des 19. Jahrhunderts beschädigten mehrere Brände das Gebäude. Zerstörung und Verfall prägten die weitere Geschichte des Schlosses. Besonders schwer hatte es Halbturn während des Zweiten Weltkrieges und der sich anschließenden Besatzungszeit getroffen. Ein weiterer Tiefschlag war der Brand im Jahr 1949, bei dem das Schloss fast vollständig abbrannte. Erst 1971 wurde mit der Restaurierung des Gebäudes begonnen, sodass das Schloss 1974 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Heute werden in Schloss Halbturn Jahr für Jahr interessante Ausstellungen gezeigt. Ausstellungszeitraum ist für gewöhnlich von Mai bis Oktober. Zudem werden Konzerte und Vernissagen veranstaltet. Der aktuelle Veranstaltungskalender ist unter www.schlosshalbturn.at zu finden.

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