Informationen zum Thema Roséwein aus Argentinien

Roséwein aus Argentinien

In Argentinien gibt es eine Besonderheit: es gibt nicht nur weiße und rote Rebsorten, sondern auch die sogenannten rosa Sorten, manchmal werden sie auch als hellrote Sorten bezeichnet.
Zu diesen rosa Sorten gehören Criolla grande, Criolla Chica, Bonamico, Criolla Mediana, Aramon, Garnacha, Canelon, Traminer, Greco Nero, Cereza, Moscatel Rosado, Valenci, Pinot Gris, Sauvignon Rose, Canela und Ferral.
Darunter sind sicherlich einige bekannte Namen, wie zum Beispiel Pinot Gris. Diese Sorte gilt bei uns als Weißweinrebe, da die Einordnung nach roten und weißen Reben nach dem Endprodukt erfolgt und aus Pinot Gris, beim Pressen, weißer Saft austritt. In Argentinien werden die Reben nach der Farbe der Schale sortiert. Da Pinot Gris und die anderen gerade genannten Sorten bei der Vollreife weder eine weiße noch eine dunkelrote Schalenfarbe aufweisen, werden sie als rosa Sorten klassifiziert.
Diese Sorten sind für den argentinischen Weinbau von großer Bedeutung, nehmen sie zusammengerechnet doch rund 30% der gesamten Rebfläche des Landes ein. Einige der Sorten, vor allem Criolla und Cereza sind äußerst ertragreich, einzelne Trauben können ein Gewicht von bis zu 4kg erreichen. Viele Winzer in Argentinien schätzen diese Sorten daher sehr und keltern daraus einfachste Roséweine. Diese Weine gelangen in der Regel nicht in den Export, sondern werden in Argentinien konsumiert. Dort gelangen sie in den offenen Ausschank oder werden in Literflaschen oder Tetrapacks verkauft.
Diese einfach Roséweine sind in der Regel süß und süffig. Ihr Preis ist sehr gering und sie erfreuen sich in Argentinien und anderen Teilen Südamerikas großer Beliebtheit.

Welches sind die wichtigsten Rebsorten für Rosé aus Argentinien
Wie bereits erwähnt, sind die sogenannten rosa Sorten von großer Bedeutung für Rosé aus Argentinien. Allerdings entsprechen diese Weine nicht dem Geschmack und den Erwartungen der Weinkonsumenten in Europa, sodass sie so gut wie nicht exportiert werden.
Während also für den lokalen Markt die Rebsorte Cereza eine extrem wichtige Rolle spielt und im Rebsortenspiegel den zweiten Platz belegt, mit einer Fläche von annähernd 30.000 Hektar, spielt sie für argentinische Roséweine, die in den Export gelangen, so gut wie keine Rolle. Gleiches gilt für die Criolla Grande, die ebenfalls in den Top 5 der in Argentinien meistangebauten Reben rangiert.
Für argentinischen Rosé, der in Deutschland bzw. Europa vermarktet werden soll, werden in erster Linie die Sorten Malbec und Pinot Grigio verwendet. Es gibt auch einige Weine, die aus Cabernet Sauvignon oder Syrah gekeltert wurden.

Was sind die wichtigsten Anbauregionen für Roséwein aus Argentinien?
Eine echte Roséwein-Region gibt es in Argentinien nicht. In Mendoza, dem größten und bedeutendsten Anbaubereich des Landes wird die breite Masse der Rosés gekeltert.
Ein Mendoza Rosé aus Argentinien ist daher mit großer Wahrscheinlichkeit der Tropfen, der bei einem Weinhändler in Deutschland zu finden ist.

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