Wissenswertes zu St. Margareten im Burgenland

Infos zum Ort St. Margareten

Direkt vor dem Ortseingang von St. Margarethen befindet sich der so genannte Römersteinbruch. Dieser Name leitet sich von der ursprünglichen Funktion dieses Steinbruchs ab. Vor mehr als 2000 Jahren nutzten die Römer diesen Steinbruch, um ihren Bedarf an Kalksandstein für die Städte Carnuntum und Vindobona zu decken. Später wurden hier Steine für den Stephansdom und die Gebäude der Ringstraße in Wien gebrochen. Im Laufe der Zeit wurden in St. Margarethen 4 Millionen m³ Stein abgebaut. Es entstand eine der größten künstlichen Kraterlandschaften in Europa. Dem Besucher bieten sich heute Blicke auf bis zu 40 Meter tiefe Einschnitte in das Gestein. Seit 1926 werden im fünfjährigen Rhythmus die St. Margarethener Passionsspiele aufgeführt. Der Steinbruch dient dabei, genau wie bei den St. Margarethener Festspielen , als eindrucksvolle Naturkulisse. Bei den Festspielen wird jeden Sommer eine Oper aufgeführt, bisher wurden z.B. Aida, Die Zauberflöte, Nabucco und Otello aufgeführt.

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