Marchfeld-Schlösser: Schloss Hof

Schloss Hof im Marchfeld

Die im 18. Jahrhundert von Baumeister Lukas Hildebrandt im Barock-Stil umgebaute Schlossanlage, ist im Marchfeld die größte und prächtigste ihrer Art. Der aufwendig gestaltete Schlossgarten wurde von dem Franzosen Dominique Girard geplant und von Hildebrandt in die Tat umgesetzt. Die Gartenanlage erstreckt sich auf sieben großflächigen Terrassen mit aufwendig gestalteten Freitreppen, Skulpturen und Wasserspielen. Nach dem Tod Prinz Eugens im Jahre 1736, erbte seine Nichte Anna Victoria den Besitz. Sie zeigte wenig Interesse an den Schlössern. Bei ihrer Scheidung von Prinz Joseph Friedrich von Sachsen-Hildburghausen fielen der Besitz dem Prinzen zu, dem es 1755 gelang einen prominenten Käufer zu finden: Das österreichische Kaiserpaar Maria Theresia und Franz Stephan I. Wenige Jahre später, genauer 1773, gab Joseph II. den Auftrag zum erneuten Umbau von Schloss Hof. Bei diesen neuerlichen Umbauarbeiten wurde das Schloss um ein Stockwerk erweitert und damit völlig verändert. Nach dem Tod Maria Theresias setze der Verfall des Schlosses ein und konnte bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts nicht entscheidend aufgehalten werden. Erst seit Mitte des letzten Jahrhunderts hat man mit der Schrittweisen Renovierung des Schlosses begonnen.
Zu besichtigen ist das Schloss heute von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10-17 Uhr. Nähere Informationen gibt es unter: www.schlosshof.at

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