Die Eggenberger in Graz

Wissenswertes über die Eggenberger

Die Familie der Eggenberger stammt höchstwahrscheinlich aus der Umgebung von Graz und gehörte ursprünglich dem Bauernstand an. Balthasar Eggenberger, geboren 1493, dem war unter Kaiser Friedrich II. als Münzmeister zu Reichtum gekommen und erwarb ein Gut vor den Toren der Stadt Graz. 1625 lässt Hans Ulrich von Eggenberg das Gut zu einem fürstlichen Palast ausbauen. Er nahm unter Kaiser Ferdinand II. eine wichtige Rolle ein und war eine der Schlüsselfiguren in der europäischen Politik während des Dreißigjährigen Krieges. Nach dem Hans Ulrichs von Eggenbergs und auch sein Sohn Johann Anton gestorben waren, wurde der Besitz nach einem Erbstreit aufgeteilt. 1717 stirbt der letzte männliche Eggenberger (Johann Seyfried) an einer Blinddarmentzündung. Die Geschichte des steirischen Fürstenhauses ist damit beendet. Die Besitzungen in der Steiermark erben die Grafen Herberstein und Leslie, die Besitzungen in Böhmen gehen in den Besitz der Schwarzenbergs über. Schloss Eggenberg wird 1939 von den Herbersteins an das Land Steiermark verkauft. Heute sind in dem Gebäude verschiedene Ausstellungen des Landesmuseums Joanneum untergebracht.

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