Informationen über die Färbertraube Dunkelfelder

Dunkelfelder - rote Rebsorte

Dunkelfelder in Kürze

Gehört zur Familie der Färbertrauben

  • Farbe: Rotwein
  • Heimat: Deutschland
  • Region: Pfalz

Synonyme für Dunkelfelder Färbtraube Froelich, Purpur

Die rote Rebsorte Dunkelfelder ist eine Neuzüchtung aus Deutschland, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Edenkoben in der Pfalz entstanden ist. Der Züchter Gustav Adolf Fröhlich, unter dessen Regie die Dunkelfelder entstanden ist, gab an, dass es sich um eine Kreuzung zwischen Blauer Portugieser x Teinturier (Färbertraube). DNA-Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass diese Angaben nicht korrekt waren und die Dunkelfelder aus einer Kreuzung zwischen Madeleine Angevine x Teinturier hervorgegangen sein muss.
Über viele Jahre fristete diese Rebsorte ein Schattendasein, erst 1980 erhielt sie den Sortenschutz und wird seither in relativ überschaubarem Umfang in Deutschland, der Schweiz, in England und in Kanada angebaut.
In Deutschland ist die Dunkelfelder-Rebe in erster Linie in der Pfalz zu finden, wo sie auf einer Fläche von rund 180 Hektar steht. In anderen Weinbaugebieten Deutschland wie Baden, Nahe und Mosel ist sie in wesentlich geringerem Umfang zu finden.

Der Name der Rebe – Dunkelfelder – spielt auf die dunkle Farbe des Weins an, der aus dieser Sorte gekeltert werden kann. Der Wein ist in der Regel körperreich, mit markantem Geschmack, während der Säuregehalt eher mäßig ist. Der Wein eignet sich gut für den Ausbau im Barrique. Aus Dunkelfelder lassen sich Rotweine und Roséweine keltern, die in der Regel aber mit anderen Sorten, wie Dornfelder oder Spätburgunder, verschnitten werden.

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