Informationen über die Weißein-Rebe Ortega

Ortega - weiße Rebsorte

Ortega in Kürze

Deutsche Neuzüchtung

  • Farbe: Weißwein
  • Heimat: Deutschland
  • Region: Pfalz, Rheinhessen

Synonyme für Ortega UE 48-21-4, Würzburg B 48-21-4

Die weiße Rebsorte Ortega ist aus der Kreuzung Müller-Thurgau x Siegerrebe hervorgegangen, die Dr. Hans Breider im Jahr 1948 an der Bayerischen Landesanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Würzburg vorgenommen hat. Breider benannte diese Neuzüchtung nach seinem Lieblings-Philosophen, dem Spanier José Ortega y Gasset.
Nachdem sich die Weißweinrebe in Deutschland zunächst einiger Beliebtheit erfreute sind ihre Bestände seit einigen Jahren rückläufig. Gegenwärtig sind noch rund 600 Hektar mit dieser Rebsorte bestockt, vor allem in Rheinhessen und in der Pfalz finden sich Bestände der Ortega.
Inzwischen scheint es, als ob diese Rebe ihr Glück in der Ferne sucht, denn sowohl in England gibt es Bestände als auch in Kanada.

Die Ortega hat, wie auch die Züchtung Optima, außer einem hohen Zuckergehalt wenig zu bieten. Sie hat nur eine geringe Säure und ist sehr krankheitsanfällig.
In Rheinhessen und der Pfalz, den beiden deutschen Hauptanbaugebieten dieser Sorte wird sie selten sortenrein ausgebaut, wenn dann als süße Beerenauslese. Sonst wird sie eher dazu verwendet, gar zu flachem Riesling in einem schlechten Jahrgang etwas süße und Gehalt mitzugeben.
In England gibt es einige Ortega-Weine, de durchaus Beachtung verdienen, da sie frisch und feingliedrig wirken und elegante Aromen von Grapefruit und Holunderblüten zeigen.

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