Weinbauland Bulgarien und seine Weine

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Bulgarien - Weinbauland mit großer Tradition

Das Weinbauland Bulgarien blickt auf eine lange Tradition zurück. Dieser rund 5000 Jahre alten Tradition fühlen sich immer mehr bulgarische Winzer verpflichtet und lassen dementsprechend in ihren Weinkellern und Weinbergen viel Sorgfalt walten. Unter Weinkennern sind bulgarische Weine daher längst kein Geheimtipp mehr.
Ein wichtiger Grund für den Erfolg des bulgarischen Weins ist in der ausgezeichneten geografischen Lage des Weinbaulandes zu sehen. Fruchtbare Böden kombiniert mit günstigen klimatischen Bedingungen schaffen die Grundlage für außerordentlichen Geschmack.

Bulgarischer Wein wird zum überwiegenden Teil exportiert. Waren in früheren Jahren Staaten in Osteuropa die wichtigsten Abnehmer musste sich der Weinbau in Bulgarien nach dem Zerfall des Ostblocks neu ausrichten. Zum einen ging die Menge des erzeugten Weins deutlich zurück, was zum einen auf eine kleinere Rebfläche und zum anderen auf das Qualitätsstreben zurückzuführen ist. Auch die verwendeten Rebsorten haben sich verändert sowie auch der Ausbaustil der Weine.
Im Zuge des EU-Beitritts wurde das bestehende Weingesetz von 2000 grundlegend überarbeitet. Seither gibt es in Bulgarien strenge Richtlinien für die Erzeugung von Qualitätsweinen.

Wichtige Rebsorten in Bulgarien

Die knapp 100.000 Hektar Rebfläche in Bulgarien wird nicht ausschließlich für den Weinbau genutzt. Der Anteil der Fläche, auf dem Tafeltrauben und Grundwein für Destillate erzeugt wird, hat beträchtlichen Umfang.
Auf der für den Weinbau genutzten Rebfläche dominieren rote Rebsorten. Zu rund 60% wird Rotwein erzeugt, zu etwa 30% Weißwein und die übrigen Trauben werden für Süßwein verwendet.
Die mit Abstand häufigste Rebsorte in Bulgarien ist Pamid. Es handelt sich um eine rote Rebsorte, aus der leichter, häufig süßlich ausgebauter Wein erzeugt wird, der nur selten in den Export gelangt. Die Rebfläche für diese Sorte nimmt daher stetig ab. Die besten bulgarischen Rotweine werden aus Merlot und Cabernet Sauvignon gekeltert, zwei Sorten, die im Rebsortenspiegel in den letzten Jahren kräftig zugelegt haben und inzwischen Platz zwei und drei belegen. Sehr guter Rotwein wird auch aus der Sorte Melnik gekeltert, die in Bulgarien heimisch ist.
Bei den weißen Sorten sind Rkatsiteli, die auch in Georgien sehr beliebt ist, und Dimiat weit verbreitet. International bekannte Sorten wie Muskat-Ottonel, Chardonnay und Ugni Blanc folgen mit einigem Abstand.

Die bulgarische Weinbaugeschichte

Bulgarien gehört zu den Ländern mit der längsten Weinbautradition in Europa, denn im Bereich des heutigen Staatsgebietes wurde bereits vor rund 5000 Jahren Weinbau betrieben. Vermutlich hat sich der Weinbau von den Hafenstädten am Schwarzen Meer nach und nach über das gesamte Land ausgebreitet.Mit den Thrakern erlebte der Weinbau dann eine erste Blüte. Durch die Besatzung der Römer kamen neue Weinbaumethoden ins Land, die den thrakischen Wein im gesamten Römischen Reich bekannt machten.Während des Mittelalters führten zunächst Mönche die Weinbautradition fort, die dann allerdings von den Osmanen ganz entscheidend gehemmt wurde. Die Türken sorgten sogar dafür, dass die bulgarische Weinbautradition fast vollständig vernichtet wurde.Nach der Befreiung von den Osmanen begann im Weinbau eine regelrechte Blütezeit: Die Rebfläche wuchs rasant an, ein Weingesetz wurde erlassen und der Wein an sich nahm wieder einen wichtigen Platz in der bulgarischen Gesellschaft ein.Von der Reblaus-Katatstrophe zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde auch Bulgarien nicht verschont. Die Rebfläche ging deutlich zurück und in der Folge wurden neben bulgarischen Rebsorten auch wichtige französische Sorten kultiviert. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts genoss bulgarischer Wein einen hervorragenden Ruf und war auf zahlreichen Weinkarten internationaler Spitzenrestaurants zu finden. Im Zuge der sozialistischen Herrschaft wurde der Weinbau industrialisiert, um den Weinbedarf in den Ländern des Ostblocks zu decken. Dementsprechend war es um die Qualität bestellt. Nachdem der Ostblock zusammengebrochen war, wurden alle Weingüter privatisiert und der Weinbau erholte sich langsam. Moderne Technologie hat Einzug gehalten und das Gespür für große Weine setzt sich bei immer mehr Winzern durch, sodass nach und nach immer mehr erlesene bulgarische Weine auf den Markt kommen.

Weinbauregionen in Bulgarien

In Bulgarien stehen knapp 100.000 Hektar unter Reben. Die Weingärten befinden sich im gesamten Land, lediglich in der Umgebung der Hauptstadt Sofia gibt es im Gebirge keinen Weinbau.

  • Donauebene – Im Norden Bulgariens, am Südufer der Donau gelegen Weinbauregion.
  • Rosental – Auch unter dem Namen Podbalkanski bekanntes Weinbaugebiet.
  • Schwarzmeerregion – Wie der Name verrät, liegt dieser Bereich am Schwarzen Meer.
  • Struma-Tal – An der Grenze zu Mazedonien und Griechenland gelegenes Weinbaugebiet.
  • Thrakische Tiefebene – Im Süden des Landes, an der Grenze zur Türkei liegt diese Region.
 
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