Informationen über die sizilianische Rebe Nero d' Avola

Nero d' Avola - rote Rebsorte

Nero d'Avola in Kürze

Beliebter werdende Sorte

Synonyme für Nero d'Avola Calabrese, Uva de Calabria Berühmte Weine aus Nero d'Avola

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Die Nero d'Avola ist eine Rotweinrebe aus Sizilien. Sie ist auch unter der Bezeichnung Calabrese bekannt, was in diesem Fall allerdings nicht auf die Region Kalabrien hinweist, sondern sich vom sizilianischen Dialektausdruck „Calaurisi“ ableitet. „Calaurisi“ bedeutet in etwa „Traube, die aus Avola kommt“.
Die rote Rebsorte Nero d'Avola stammt aus Sizilien, vielleicht auch aus Griechenland. Die Abstammung der Sorte konnte allerdings bisher noch nicht geklärt werden. DNA-Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass es eine große Anzahl an Spielarten gibt.

Nero d'Avola erfreut sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Während die Sorte früher nur selten reinsortig ausgebaut wurde und eher als Farbverstärker für blassere Weine auch aus anderen Regionen, wie Toskana und Piemont, verwendet wurde, nimmt die Anzahl der reinsortigen Tropfen deutlich zu.
Seit Mitte der 1990er Jahre nimmt die Anzahl der reinsortig ausgebauten Rotweine aus dieser Rebe deutlich zu. Es gibt aber auch sehr ansprechende Cuvées, nicht nur mit regionalen Sorten wie Nerello und Perricone, sondern vor allem mit Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah.
Für die zunehmende Beliebtheit der Nero d'Avola spricht die seit 1990 stetig wachsende Rebfläche. Damals waren rund 11.000 Hektar mit dieser Rotweinrebe bestockt, gegenwärtig sind es knapp 17.000 Hektar.

Die spät reifende Rebe kommt mit Hitze und Dürre gut zurecht, ist aber anfällig für Echten Mehltau. Aus ihr werden farbintensive Rotweine mit recht hohem Alkohol- und Tanningehalt gekeltert, die über gutes Alterungspotenzial verfügen und deutliche Aromen von Pflaumen und Schokolade aufweisen.
In Sizilien, wo sich der überwiegende Teil der Rebfläche dieser Sorte befindet, ist die Nero d'Avola in diversen DOCG- und DOC-Weinen zugelassen:  Cerasuolo di Vittoria, Contea di Sclafani, Eloro, Erice, Faro, Marsala, Menfi und Riesi. Auch in Kalabrien gibt es mit dem Bivongi einen DOC-Wein, der diese Sorte enthält.
Außerhalb Italiens ist die Nero d'Avla nur wenig verbreitet. Lediglich in Argentinien und der Schweiz gibt es kleine Bestände.

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