Weiße Rebsorte Koshu aus Japan im Rebsortenlexikon

Koshu - weiße Rebsorte

Koshu in Kürze

Dient vorwiegend als Tafeltraube

  • Farbe: Weißwein
  • Heimat: unbekannt
  • Region: Japan

Synonyme für Koshu Gia Tsjou, Kochiou, Raisin de Yamanachi, Vigne de Yeddo

Die Koshu ist eine weiße Rebsorte, die in Japan kultiviert wird und dort den Status der Nationaltraube genießt. Benannt ist die Rebsorte nach der historischen Provinz Koshu, die der heutigen Präfektur Yamanashi entspricht. In dieser Region ist die Sorte gegenwärtig in erster Linie zu finden.
Größere Weingärten sind in Japan nur selten zu finden, in der Regel werden jeweils nur eine Rebfläche von wenigen 100 Quadratmetern bewirtschaftet.

Da die starkwüchsige und ertragreiche Rebe nachweislich von europäischen Reben abstammt, muss die Rebe aus Europa nach Japan gelangt sein. Die genaue Herkunft der Koshu ist allerdings bis heute unbekannt. Es gilt allerdings als sehr wahrscheinlich, dass die Rebe über die Seidenstraße zunächst nach China und später nach Japan gelangt ist.
Nach bisher nicht bestätigten Angaben ist die Koshu bereits seit 1186 in Japan bekannt.

Aus den rosefarbenen Beeren können frische, alkoholarme Weißweine mit schöner Fruchtnote gekeltert werden. Es gibt sowohl sortenreine Weißweine als auch Weißweincuvées mit Koshu-Anteil. Seit einiger Zeit werden auch – im Verschnitt mit Cabernet Sauvignon – Roséweine gekeltert.
In erster Linie wird die Sorte jedoch als Tafeltraube verwendet.

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