Wissenswertes über die Weißwein-Rebe Pardillo aus Spanien

Pardillo - weiße Rebsorte

Pardillo in Kürze

Sorte mit großem Verwechslungspotential

  • Farbe: Weißwein
  • Heimat: Spanien
  • Region: La Mancha

Synonyme für Pardillo Blanquillo, Marisancho, Pardilla, Verdoncho

Um die weiße Rebsorte Pardillo herrscht einige Verwirrung. Diese rührt nicht zuletzt daher, dass die Weißweinrebe noch bis 2009 offiziell Pardilla hieß. Allerdings kam es dadurch immer wieder zu Verwechslungen mit der Sorte Pardina, einer in der der Extremadura verbreiteten Bezeichnung für die Cayetana Blanca-Rebe. Pardillo wird dort synonym mit Pardilla verwendet. Um in diesem Fall für Klarheit zu sorgen, wurde die weiße Sorte, um die es hier geht schließlich in Pardillo umbenannt. Es gibt allerdings einige Synonyme, unter denen die Rebe in Spanien bekannt ist, zum Beispiel Blanquillo, Marisancho oder auch Verdoncho.
Weitere Verwechslungsgefahr droht dadurch, dass Pardillo ein gebräuchliches Synonym für die Sorte Albilo Real ist.
Es verwundert daher nicht, dass es immer wieder zu Verwechslungen mit diesen beiden Sorten kommt.

Die Pardillo wird ausschließlich in Spanien angebaut, vor allem in der Region La Mancha, wo sie gegenwärtig rund 4.000 Hektar belegt. Obwohl diese Fläche recht groß erscheint, ist die Sorte im Rückgang befindlich, denn im Jahr 2000 war die Fläche, die mit dieser Weißweinrebe bestockt war noch fast doppelt so groß.
Es handelt sich um eine spät reifende, ertragreiche Sorte, die anfällig für Botrytis ist, mit Dürre aber gut zurechtkommt. Aus ihr können alkoholstarke Weißweine mit recht neutralem Geschmack gekeltert werden.

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