Rotwein-Rebe Pelousrin aus Frankreich - Informationen auf einen Blick

Peloursin - rote Rebsorte

Peloursin in Kürze

Nahezu ausgestorbene Sorte

  • Farbe: Rotwein
  • Heimat: Frankreich
  • Region: Savoyen

Synonyme für Peloursin Corsin, Dureza, Durif, Fumette, Gros Noir, Pelorsin, Pelossier, Pourret, Soler, Thuner

Die Peloursin ist eine wenig bekannte rote Rebsorte aus Frankreich. Ihr geringer Bekanntheitsgrad ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass sie nur sehr selten kultiviert wird und inzwischen so gut wie nicht mehr zu finden ist. Die Peloursin wurde seit jeher nur in geringem Umfang angebaut, vornehmlich in Savoyen, im Osten Frankreichs. Dort kommt sie aber heute kaum noch vor.
Kleine Bestände gibt es gegenwärtig in der ostfranzösischen Weinregion Jura, die zwischen dem Burgund und der Grenze zur Schweiz gelegen ist. Des Weiteren wird die Rotweinrebe in Sonoma County in Kalifornien angebaut, wo sie in den 1880er Jahren eingeführt wurde. Aber auch in Kalifornien ist die mit Peloursin bestockte Rebfläche sehr klein.

Die Peloursin darf nicht mit der Rebsorte Durif verwechselt werden, auch wenn eines der für sie verwendeten Synonyme so lautet. Vor allem in Kalifornien gab es dadurch lange Zeit einige Verwirrung. Inzwischen ist aber klar, dass die dort vorhandenen Bestände an Petite Syrah (Durif) wirklich mit dieser Sorte und nicht mit Peloursin oder gar Syrah bestockt sind.

Die Peloursin ist eine mittel reifende Rebe, die anfällig für Botrytis und Schwarzfäule ist. Die Rebe kommt mit Kälte gut zurecht und entwickelt sehr kleine, dunkele Beeren.
Ihre Weine sind sehr tanninreich und farbintensiv, daher eignet sie sich recht gut als Verschnittpartner für blassere Sorten, die nicht so viel Rückgrat haben. In der Praxis kommt dies allerdings kaum vor, da die Rebe so selten angebaut wird.

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